03Apr2014

„Hohe Fertigungstiefe für komplexe Bauteile.“

Die Website des Industriezulieferers ERVO aus Nüziders.

ERVO gehört zu der zahlreich anzutreffenden Spezies von mittleren Betrieben der Metallbranche, die den Motor der regionalen Wirtschaft kräftig schnurren lassen. Beeindruckend, was in Unternehmen wie diesen an Speziallösungen ausgetüftelt wird, wie Kunden egal welcher Größe serviceorientiert versorgt werden und was in hochtechnologische Ausrüstung investiert wird. Dies alles gilt es klar und in seiner Komplexität zu kommunizieren und gleichzeitig ist die Kompetenz des Unternehmens zu untermauern. – Ein Anspruch, der mit dieser Website verwirklicht wurde.

ervo.at

(Agentur: D.Feuerstein graphic-web-design)

 

(Das war der wienerischen Website-Offensive 2. Teil, Fortsetzung folgt.)

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Tags: website, content, arbeitsprobe, ervo
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28Mär2014

„Werte, Lobbyismus und Politik. Die Synthese scheinbarer Gegensätze.“

Die Website für Blauadler Public Affairs.

Wenn man mir etwas nicht vorwerfen darf, dann Angst vor großen Themen. Als der Anruf der sympathischen Stimme, die hinter dem Lobbying-Unternehmen Blauadler steht, in meinem spanischen Büro reinkommt, keimt in mir Begeisterung auf: Wer sich für die Anliegen von Forschern und Umweltangelegenheiten von Berufs wegen starkmacht, für den will ich gerne Hirnwindung und Füllfeder strapazieren. So entstand auf Basis zahlreicher Telefonate der komplette Text-Content deren Website. Erstmals gesehen hat man sich dann später in Frankfurt, aber in Zeiten von Telefonflatrate, Skype und Co. ist das in der Sache gar nicht mehr so wichtig.

blauadler.com

(Das war der wienerischen Website-Offensive 1. Teil, Fortsetzung folgt.)

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27Mär2014

Die wienerische Website-Offensive

Rückblick auf Web-Contents aus meiner Feder der letzten 24 Monate

Die letzten beiden Jahre waren intensiv. Die Aufträge wurden mehr und verlagerten sich zusehends von Print zu Internet. Die Regel ist heute, für einen Kunden Websites oder Newsletter zu texten. Der Wunsch, einen klar und anregend kommunizierenden Auftritt im Netz zu besitzen, rührt sich lange vor dem Bedürfnis nach dem Text für ein gedrucktes Werbemittel.

 

Die zahlreichen Website-Contents, die mit dem Zutun meiner Feder in den letzten beiden Jahren entstanden, sollen nun peu a peu vorgestellt werden. Im Eifer des Gefechtes war dies nicht in Echtzeit möglich. Jedoch auch in der Rückschau lässt sich erkennen, welcher Philosophie meine Schreibe folgt: Schnell auf den Punkt kommen, klare Inhalte und Aussagen, aufgeräumte Strukturen, und wohldosiert eingesetzte Wortakrobatik.

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24Jun2013

Sprechertext für Schelling-Imagevideo

Fakten und Grundsätze in emotionale Sprache transformieren

Die LIGNA ist die global bedeutendste Messe der Holz verarbeitenden Industrie. Entsprechend massiv war der Auftritt von Schelling auf dieser Leistungsschau in Hannover in diesem Frühjahr.

 

Für den hochmodernen Stand des Technologieführers in Plattenaufteilsägen hieß es dabei auch, ein Imagevideo zu zaubern. Dank der sicheren Hand von Marco Rusch und seiner Filmquadrat GmbH mündete dieses Ansinnen in dem hier vorliegenden, dreiminütigen Streifen. Textidee und Textausarbeitung für den Sprecher stammen dabei auf Punkt und Komma aus meiner Feder.

 

Hier oder auf ein Foto klicken, um das Video anzusehen

 

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Tags: arbeitsprobe, werbetext, video, messe, schelling
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05Mär2013

Wie man einen Werbetext bewertet, 2. Teil

Nachtrag zu einigen Aspekten der Bodycopy

Einige mögen etwas unzufrieden mit dem ersten Teil meines Diskurses sein. War dessen Botschaft kurzgefasst doch: Einen Werbetext erkennt man in erster Linie an seiner Headline. Aber was ist mit dem Text darunter, ist die Bodycopy wirklich egal? Natürlich nicht.

 

Man könnte ein Buch mit diesem Thema füllen und manche haben das auch schon getan (immer wieder empfehlenswert der alte David Ogilvy). Hier aber ein paar Aspekte, die ich hervorheben will, weil sie mir nach Niederschrift des ersten Teils dieser Betrachtungen aufgefallen sind.

 

Interessanterweise scheinen wir – Werbefachleute inklusive – die Tendenz zu haben, einen Text schnell mal als Werbetext durchgehen zu lassen. Reflektiert er irgendwie das Thema und liest sich einigermaßen flüssig, genügt uns das meist schon.

 

Die vergangenen Wochen hatte ich das Glück, einen fertigen, 30-seitigen Website-Text vorgelegt zu bekommen. Ich sollte was Besseres daraus zaubern. Ein Berufskollege hatte sich schon daran zu schaffen gemacht, aber der Kunde war dennoch nicht happy.

 

Ich las den Text und blieb etwas ratlos. Der Text war sachlich richtig, lesbar, korrekt. Vielleicht fehlte ihm etwas Seele. Jedoch ein so umfangreiches Manuskript komplett neu aufzurollen, schien mir eine große Investition und handwerklich schwierig: Es gibt nichts Schlimmeres, als aus einem fertigen Text einen neuen oder sogar besseren machen zu wollen.

 

Aber der Kunde hatte Mut. Der Text sollte komplett neu erstellt werden. Also tat ich, als hätten die 30 Seiten nie existiert. Wie immer pflückte ich alle wichtigen Informationen aus den Unterlagen, ordnete sie nach Relevanz, telefonierte darüber mit dem Auftraggeber und überlegte mir, was tatsächlich wichtig ist, was nicht und woraus denn wirklich die Leistungen des Kunden bestanden.

 

Und hier lag der Hase im Pfeffer: Der alte Text hörte sich für den Außenstehenden zwar okay an – aber er kommunizierte nicht das an erster Stelle, was für das Unternehmen erste Priorität hatte und nicht, was da eigentlich an Leistung verkauft werden will.

 

Die Lösung bestand darin, das „Produkt“ (hier eine komplexe Dienstleistung) und seine Alleinstellungsmerkmale (hier eine besondere Philosophie) an viel früherer Stelle und viel expliziter im Text herauszuarbeiten. Das passiert jetzt auf den zahlreichen Seiten mit Headlines, die das zu einem Gutteil erledigen und dann mit ersten Absätzen, die das berücksichtigen. Dann folgen erst vertiefendere Infos. Das Ganze ist gewürzt mit einem aktiven Verbalstil und an ein paar Stellen mit ungewöhnlicher Wortwahl, um den trockenen Stoff bissfester zu machen.

 

Nun lässt sich locker ins Thema reinlesen und man ist sofort im Bilde. – Im Grunde eine Forderung, die man an jeden Werbetext stellen muss, der man aber nur aus dieser Kombination aus klarem Festlegen wichtiger Inhalte (Alleinstellungsmerkmale / USPs) plus klarer Kommunikation der Angebote (Produkt / Dienstleistung) plus beseeltem Stil (vor allem in der Headline) gerecht werden kann. Der Auftraggeber ist jedenfalls begeistert.

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"Werbetexte, die mehr Vorteile Ihres Produkts verraten, als Sie selbst schon kennen."

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